Inhalt meiner Arbeit

22 Apr

In diesem Blog werde ich die Entwicklung meiner Bachelor-Arbeit dokumentieren und hoffe dabei um zahlreiche Kommentare und vielleicht auch Diskussionen.

Mein Inhalt bezieht sich auf die Nutzung des Web 2.0 in Kulturinstitutionen. Die große Frage dabei ist, warum sich viele Kulturbetriebe dieser Möglichkeit, im Netz präsent und partizipativ tätig zu sein, beinah versperren. Ich werde Thesen aufstellen, diese diskutieren sowie zwei Best-Practice-Beispiele  aus dem Kulturbereich aufzeigen, bei denen die Strategie funktioniert hat.

Hier finden Sie den Inhalt der Arbeit:

I. Überblick über die Arbeit

1.1.  Forschungsgegenstand

(Digitales Marketing, Kulturbetrieb (Duisburger Philharmoniker/Transmediale.10), Derzeitige Entwicklung à Marketing ist im Wandel, Digitales als Ergänzung des Markting-Mix)

1.2.  Forschungsziel

(Übersicht, warum diese Ergänzung wichtig ist, Thesen bestätigen, widerlegen, Gegenargumente bringen, Kritische Betrachtung der, Hindernisse/Sinnhaftigkeit/Effektivität, eine Übersicht für Anwendung auf herkömmliche Kulturbetriebe, Was ist nun wichtig? Schaffen einer speziellen Arbeitsstelle in PR/Kommunikation und Kontingent im Budget für diesen Arbeitsbereich)

1.3.  Forschungsstrategie

(Interviews, Klassische Literatur in Marketing/Social Media/Kommunikation, Internet/Blogs, eigene Nutzung der nachstehend erläuterten Instrumente, Spezielle Blogs über Kultur 2.0, Gesellschaftsentwicklung, Empirie (Medienresonanzanalyse der Transmediale.10))

1.4.  Forschungsstand

(bis jetzt in der Entwicklung des digitalen Marketing im Kulturbetrieb, aufzeigen der Thesen begründet durch Statistiken/Analysen/Umfragenà ARD Statistik, Interviews)

2. Theorieteil

2.1.  Kurze Geschichte der Entwicklung in der Nutzung von digitalen Medien, vor allem Social Media, wo und wann hat es begonnen? Wirtschaftsunternehmen, Tendenz von Kulturinstitutionen

2.2.  Instrumente im Netz mit kurzer Erläuterung und Eigenschaften

(Facebook, Video-/Fotoplattformen wie Vimeo oder YouTube, Twitter, Blogs, Website (weniger beleuchten, mit aufführen, gehört mit in Kommunikationsmix), Mailing, Banner/Werbung)

2.3.  Beginn mit Argumentierung: Vorteile, Kosten, Effizienz

(Strahlkraft von üblichen Printmedien vs. Strahlkraft von Online-Instrumenten, Kosten-Nutzen-Vergleich)

2.4.  Probleme von Kulturinstitutionen à Thesen (Fragen nach dem Warum)

2.4.1.    Wird als Zusatz gesehen und nicht als Ersatz oder Ergänzung

2.4.2.    Sehen nur Möglichkeiten für kurzfristige Projektwerbung, dafür ist der    Aufwand zu groß

2.4.3.    Zusätzliche Ausgaben für Personal

2.4.4.    Für Museen einfacher auf Grund inhaltlicher Stabilität (sagt Theater)

2.4.5.    Für Theater einfacher auf Grund mehr Dynamik im täglichen Geschehen (sagt Film-Museum Berlin)

2.4.6.    Hilft nicht direkt, ist eher Nachhaltig und braucht Entwicklungszeit (hohe Kosten)

2.4.7.    Leitungspersonal kann darüber momentan nicht entscheiden, da das Wissen fehlt

2.4.8.    Was ist mit Medienrechten beim Marketing im Netz?

3. Praxisteil: Transmediale.10 als Beispiel für die konkrete Szene

3.1.  Festivalbeschreibung

3.2.  Festival-Zielgruppe/Community

3.3.  Marketing-Aktivitäten

3.3.1.    Print

3.3.2.    Digital

3.3.3.    Persönlich

3.4.  Medienresonanz

3.4.1.    Print

3.4.2.    Online

3.4.3.    Rundfunk

3.4.4.    TV

3.5.  Erste Schlussfolgerungen (zu beachten: Transmediale.10 ist ein Festival, das sich speziell auf „Digital Natives“ ausrichtet)

4. Praxisbeispiel für digitales Marketing im Standard-Kulturbetrieb à Duisburger Philharmoniker

4.1.  Projektbeschreibung, Warum und seit wann im Netz?

4.2.  Projekt-Zielgruppe/Community

4.3.  Marketing-Aktivitäten

4.3.1.    Print

4.3.2.    Digital

4.3.3.    Persönlich

4.4.  Medienresonanz

4.4.1.    Print

4.4.2.    Online

4.4.3.    Rundfunk

4.4.4.    TV

4.5.  Erste Schlussfolgerungen

5. Übersicht für Anwendung auf herkömmliche Kulturbetriebe

6. Fazit (Kulturbetriebe müssen aufspringen, jedoch mit einer sinnvollen Strategie, dann wird es auch günstiger und die Thesen lassen sich aufheben)

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17 Antworten to “Inhalt meiner Arbeit”

  1. Christian Henner-Fehr 2010/04/23 um 11:30 am #

    Ich bin gespannt, zu welchen Ergebnissen Du in Deiner Arbeit kommst und freue mich auf die Beiträge hier im Blog. Lesehinweis: wirf mal einen Blick in das Buch „Facebook, YouTube, Xing & Co“ von Charlene Li und Josh Bernoff. Der deutsche Titel klingt etwas dümmlich, im Original nennt sich das Buch „Groundswell“ und ist eines der interessantesten Bücher zu der Frage, wie man an das Thema Social Media herangehen sollte.

    • annarentsch20 2010/04/23 um 11:57 am #

      Vielen Dank für den Hinweis auf Literatur. Ich bin auch auf meine Lösung gespannt. Es soll schon ein Geschäftsmodell heraus kommen, welches ich ja auch in die Blog-Parade geben könnte. Zudem bin ich am überlegen, ob ich den Teil der Transmediale heraus lasse und mich lieber auf die Philharmonie 2.0 spezialisiere und dies vll noch mit dem Modell der Bühnen Halle verfeinern kann.

  2. Christian Henner-Fehr 2010/04/23 um 12:27 pm #

    Ein Beitrag für die Blogparade wäre natürlich fein. Bis Ende April ist ja noch Zeit…

    Bei den Beispielen würde ich mich entscheiden zwischen Kulturbetrieben und Veranstaltungen, weil die Social Media-Aktivitäten einer temporären Veranstaltung anders aussehen als die eines Hauses, das ganzjährig bespielt wird.

    Zur Literatur: das eBook von Marc van Bree zum Thema Social Media und Orchester kennst Du, oder?

  3. annarentsch20 2010/04/25 um 6:08 pm #

    herzlichen Dank für die weiteren Tips. Na, bis Ende April werde ich es nicht schaffen.

  4. Christian Henner-Fehr 2010/04/28 um 7:20 am #

    nicht so schlimm, es gibt ja auch die Möglichkeit, später einen Gastbeitrag auf dem stARTconference-Blog zu veröffentlichen. 😉

  5. Clemens (transmediale) 2010/04/28 um 5:57 pm #

    da bin ich aber sehr gespannt, viel Glück und Schaffenskraft! 🙂

    • annarentsch20 2010/04/28 um 7:43 pm #

      Oh, das kann ich gebrauchen, es ist aber auch ein verflucht interessantes Thema..:)

  6. wehweh 2010/04/28 um 8:04 pm #

    Meine Frage ist vielleicht etwas offensiv :
    Wenn erörtert werden soll, warum sich Kulturbetriebe dem Web 2.0 versperren, warum wird dann ein Best-practice-Beispiel beschrieben? Ist die Analyse eines Verweigerers oder einer missglückten Strategie nicht sinnvoller?
    Mir ist klar, dass dazu natürlich weniger Material vorhanden ist oder veröffentlicht werden darf.

    Übrigens ist Kultur 2.0 das Thema auch meiner Abschlussarbeit.

    Dir alles Gute! Wibke

    • annarentsch20 2010/04/28 um 8:20 pm #

      Danke, für diese Frage, das ist ein guter Punkt. Mein Ziel ist es im Endeffekt Kulturbetrieben des Web 2.0 näher zubringen. Dazu muss ich erfahren, was sie eigentlich daran hindert. Sicher wäre es sinnvoll einen Verweigerer zu analysieren, wobei ich denke, dass dabei nicht soviel heraus kommt und ein zu negativer Touch entsteht. Ich möchte zeigen, dass es geht, Web 2.0 sinnvoll und auf die Institution passend in den Marketing-Mix zu integrieren und versuchen, die Thesen, weswegen sich die Betriebe scheuen, mit Vorschlägen zu widerlegen.
      Um was geht es denn bei dir, hast du einen Blog? Ich nehm dich gern in meinen Blogroll mit auf..

      Dir auch alles Gute!

      • wehweh 2010/04/28 um 8:39 pm #

        Ich habe die Thesen / das Inhaltsverzeichnis der Masterarbeit (noch) nicht in den Blog gestellt. Der Blog [1] sammelt im Moment noch Gedanken.
        Mein Fallbeispiel ist das Goethe-Institut, weil ich berufliche Kontakte dahin habe.

        [www.wweigand.de/masterarbeit]

  7. annarentsch20 2010/04/28 um 8:47 pm #

    das klingt aber auch interessant..Ich bin gespannt 🙂

  8. HSDPA 2010/05/12 um 7:41 am #

    An sich n cooler post, aber kannst beim nächsten mal n bisschen detailierter sein?

  9. klischnet 2010/05/18 um 5:07 pm #

    hallo, ich berate gerade diverse kultureinrichtungen in thueringen beim einsatz von social media, moechte dann darueber auch einen erfahrungsbericht schreiben. wann muss denn die arbeit hier abgegeben werden?
    HG
    AK
    P.S. sehr gute und interessante ueberlegungen zum thema, werde mich mal der 14 thesen annehmen 😉

    • annarentsch20 2010/05/24 um 9:44 pm #

      Ich möchte die Arbeit gerne Ende Juni abgeben. Was machts du denn genau in Thüringen und wie gehst du vor? Das würde mich interessieren. Was sind das für Einrichtungen, wer kommt auf wen zu? Mein Thema wird sich jetzt mehr um die Phil Media Berlin drehen und auch um die Philharmonie 2.0. Mal schauen was bei rum kommt. Die Transmediale besuchen dann doch zu viele Internet-Affine Leute, bei denen es ein leichtes ist sie so zu catchen.

      vg

      • klischnet 2010/05/25 um 9:30 am #

        hallo, das wird zu knapp, da ich noch mitte juni termine habe.
        die kulturverwaltung ist dort auf mich zu gekommen und hat beratungsbedarf signalisiert… es ist eigentlich alles dabei 😉 Orchester, Theater, Museen, Festival, Tourismus, VHS, Bibliothek…
        HG
        AK

      • Clemens (transmediale) 2010/06/02 um 7:35 pm #

        „Die Transmediale besuchen dann doch zu viele Internet-Affine Leute, bei denen es ein leichtes ist sie so zu catchen.“

        soso 😉

      • annarentsch20 2010/06/03 um 4:09 pm #

        jenau..aber das is in ordnung..inspiriert hats mich auf alle fälle!

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